Kopfbewegungen einer Festplatte
Auf sieben Linux-Konsolen hatte ich systematisch Kommandos
vorbereitet, um noch vor dem Headcrash das Video im Kasten zu
haben. Dann kam alles völlig anders. Meine Wohnung ist scheinbar
so sauber und daher auch staubfrei, dass die befürchtete Kollision
der Köpfe mit
Staubkörnern ausblieb. Ebenso blieben aber auch die Bewegungen der
Köpfe aus, weil Linux die Zugriffe auf die Festplatten so gut
puffert: Keines der vorbereiteten Kommandos führte zu sichtbaren
Kopfbewegungen, die sich eindeutig einem Kommando zuordnen liessen.
Nach mehreren Stunden hatte ich dann doch filmreife Einstellungen
zusammen; mittlerweile war es sieben Uhr morgens. Eine denkbar
ungünstige Zeit zum schnellen Sprechen. Aber was man durch einen
kräftigen Schnitt alles verbessern kann...
Jedenfalls war mir nicht danach, mit den gesammelten Erkenntnissen
das Video bis zum Frühstück neu zu drehen. Denn es stand gar nicht
fest, was die MPEG-Kompression von den Bewegungen übrig
lassen würde. Mittlerweile steht fest, dass die Qualität des Videos
ausreicht, so dass einem Folgebeitrag mit systematischer
Vorgehensweise nichts im Wege steht. Vielleicht können uns Zuguuger
aus den Headcrash-Centern grosser Festplatten-Hersteller Tips geben?
Welche Kommandos wollten Sie schon immer im Inneren der Festplatte
beobachten? Schreiben Sie Ihre Vorschläge an truemper@guug.de.
Bitte geben Sie außerdem eine kurze Erklärung, warum dieses
Kommando interessant sein könnte.
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